DMV/MSJ-Motorradtriallehrgang in
Großheubach am 07./08.03.09

 

Traditionell im Frühjahr wird von der MSJ im DMV unter der Leitung von MSJ-Trialreferent Willi Lauble ein Motorradtrial-Lehrgang angeboten. In den meisten Fällen findet dieser Lehrgang in der Trialhochburg Schatthausen statt, was im Jahr 2009 nicht möglich war, da in Schatthausen Geländeumbauten vorgenommen wurden und somit kein entsprechend großes Fahrerlager zur Verfügung stand.

Willi Lauble fragte beim MSC Großheubach an und Helmut Speth, 1. Vors., sagte ihm zu, dass er den Lehrgang gerne in Großheubach abhalten kann. Also wurde die Ausschreibung entsprechend verfasst und im Internet veröffentlicht. Innerhalb von 2 Wochen war die auf 80 limitierte Teilnehmerzahl erreicht. Nach Rückfrage bei Helmut Speth und Hermann Neukirchen erhielt Willi Lauble die Zusage, dass er die Teilnehmerzahl auf 100 Personen erhöhen kann. Nach kürzester Zeit war auch diese Zahl erreicht, so dass der Lehrgang mit einer Höchstzahl von 105 Anmeldungen komplett ausgebucht war. So hatte es sich als eine gute Lösung erwiesen, den Lehrgang auf dem riesigen Gelände in Großheubach abzuhalten.

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Willi Lauble vertritt die Auffassung, dass die einzelnen Gruppen bei einem Lehrgang nicht größer als 7 Personen sein sollten, um so für die Teilnehmer einen größtmöglichen Lerneffekt zu erzielen. Auch für den Trainer ist die Arbeit mit max. 7 Teilnehmern in der Gruppe viel angenehmer. Also musste er 15 Instruktoren verpflichten. Die Trialszene verfügt glücklicherweise über viele junge Damen und Herren, die imstande sind, als Trainer zu fungieren. Zusammen mit den sogenannten alten Hasen gibt es eine tolle Mischung, ideal für alle Teilnehmer. Als Trainer sagten zu: Rosita Leotta, Pascal Springmann, Torsten Bick mit Sohn Kevin, Christian Kregeloh, Andi Kindsvogel, Michael Götz, Uli Hoffmann, Franz Kadlec, Matthias Heuschkel, Marcel Comos, Kolja Schmitt, Jan Schäfer, Timon Oster, Markus Eckhardt. Da Markus Eckhardt am Samstag noch arbeiten musste, sprang freundlicherweise Tino Anker für ihn ein, dessen Sohn sich zum Lehrgang angemeldet hatte. Alle anfallenden Schreibarbeiten wurden von Margarete Lauble erledigt.

Pünktlich um 10 Uhr begann der Lehrgang. Willi Lauble begrüßte alle Teilnehmer, die Instruktoren sowie die Begleitpersonen vor der Trialhütte im Trial-Europacenter Großheubach. Bedingt durch einige Absagen wegen Krankheit reduzierte sich die Teilnehmerzahl schließlich auf 94 Personen plus 15 Instruktoren und die Lehrgangsleitung. Das Wetter war in den vorausgegangenen Tagen richtig scheußlich gewesen, doch pünktlich zum Lehrgangsbeginn zeigte sich die Sonne und versprach einen freundlichen Tag. Alle Teilnehmer waren bereits im Vorfeld von Willi Lauble in die entsprechenden Gruppen eingeteilt und den Trainern zugewiesen worden. Dann ging es endlich los.

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Der Vorteil in Großheubach besteht darin, dass das Trialgelände sehr großzügig ausgelegt ist, so dass sich von den 15 Gruppen keine im Wege stand. Es sind genügend Plätze vorhanden, an denen man alle Schwierigkeiten trainieren kann, so macht der Lehrgang richtig Laune.
Mit Hermannn Neukirchen war abgesprochen, dass die Mittagspause in der Trialhütte unter zwei Etappen erfolgt. Dies klappte wunderbar, gestärkt und mit frischer Energie wurden die nächsten Übungsstunden in Angriff genommen.
Schließlich dunkelte es und mit einem gemeinsamen Abendessen in der Trialhütte klang der erste Lehrgangstag aus. In geselliger Runde mit bester Verpflegung und ein paar coolen Sprüchen von Hermann Neukirchen vergingen noch ein paar Stunden, bis sich dann endgültig die Nachtruhe über das Trialcenter senkte.

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Der zweite Lehrgangstag begann pünktlich um 8 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück in der Trialhütte. Danach folgte eine kurze Unterweisung durch Willi Lauble. Manche Gruppen waren neu eingeteilt und auch die Instruktoren gewechselt, so ergab sich eine ganz neue Situation.
Ein feiner Nieselregen setzte ein, als sich alle ins Trialgelände begaben. Doch einem richtigen Trialer macht das nichts aus, vorausgesetzt, er hat die richtige Kleidung. Nach kurzer Zeit hörte der Regen auf und die Sonne kam wieder zum Vorschein. Alle waren hoch motiviert, hatte man am Samstag doch schon viel gelernt und konnte einiges davon umsetzen. Die Stimmung war rundherum sehr gut, auch wenn die meisten Teilnehmer mitsamt ihren Bikes ziemlich verschmutzt waren.

Beim wieder in Etappen eingenommenen Mittagessen tönte es in der Trialhütte nur so von den gemachten Erfahrungen, alle waren noch fit für die letzten beiden Stunden, da wollte man es noch mal richtig wissen und das Gelernte umsetzen.

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Gegen 15 Uhr ließ die Konzentration dann merklich nach, die Arme wurden lang, das Ende des Lehrgangs war gekommen. Alle Gruppen mit den Trainern versammelten sich nochmals vor der Trialhütte zu einem Abschlussgespräch mit Willi Lauble. Dieser bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihr diszipliniertes Verhalten. Er bedankte sich auch bei den Instruktoren, die ihn bei dieser gewiss nicht leichten Aufgabe so toll unterstützten. Er dankte aber auch den Eltern und Begleitpersonen, die ihre Kinder und Jugendlichen bei der Ausübung des Trialsports fördern. Ein besonderer Dank ging an Hermann Neukirchen und seine Familie in der Trialhütte, die so gut dafür sorgten, dass keiner hungrig vom Tisch gehen musste.
Die letzten Dankesworte gingen an den 1. Vors. des MSC Großheubach, Herrn Helmut Speth, dafür, dass der DMV das Gelände in Großheubach für diesen umfangreichen Lehrgang nutzen durfte. Helmut Speth erwiderte, dass Willi Lauble jederzeit gerne wieder zu einem Lehrgang nach Großheubach kommen könnte.

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Willi Lauble gab abschließend noch bekannt, dass er einen DMV-Sommerlehrgang plane und zwar in Gefrees, da dort in diesem Jahr der DMV-Lauf zur Deutschen Jugendtrial-Meisterschaft stattfindet.
Zum Schluss wünschte er allen viel Erfolg und eine gute Heimfahrt.

   
   
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