15. Trophy Schöne Aussicht in Schonach

und Sonntags der 7. DM-Süd-Lauf beim MSRT Freiamt

 

Schwarzwald-Slalomwochenende Samstags zum „warmfahren“ die 15. Trophy Schöne Aussicht in Schonach und Sonntags der 7. DM-Süd-Lauf beim MSRT Freiamt (Text + Bilder Wilfried Ruoff)


BMW 320 is-Dominanz gegen die C Kadetten Übermacht - Andre Scheer gewinnt in Schonach und Ralph Noelle in Freiamt


Auf der Slalom-DM-Seite heute mal auch ein „Nicht-DM-Lauf“-Bericht, denn zum 7. Süd-Vorlauf in Freiamt gehört nun mal der Samstagsslalom in Schonach ….. wen’s nicht interessiert, einfach etwas tiefer scrollen …. 119 Nennungen zur 15. Auflage der Slalomtrophy Schoene Aussicht in Schonach, obwohl viele DM-Fahrer das „Risiko“ gescheut haben und nur in Freiamt am Start waren. In den letzten zwei Tagen einige Absagen, 107 fanden sich trotzdem – auch ohne Prädikat – auf den Ergebnislisten. Die Wetterprognosen von Tag zu Tag bescheidener, wenige Minuten vor dem Start des ersten Fahrzeuges der erste noch kleinere Schauer mit gigantisch schönem Regenbogen, dann immer wieder mal mehr und mal weniger Regen, teilweise „goss es wie aus Kübeln“ , erst die allerletzte Startgruppe hatte ordentliche Bedingungen unter den slickbestückten Rädern. Allen Akteuren ein grosses Lob von mir als verantwortlichem Rennleiter, alle waren sehr diszipliniert unterwegs und boten trotz der widrigen Umstände hochklassigen und spannenden Motorsport. Aufgrund der schlechten Wetterlage wurden nur zwei Rennläufe über die 1805 Meter-Piste ausgefahren. Als Antrittsgeschenk gab es von Axel Duffner heuer eine WIHA-Qualitätskombizange sowie eine selbstgemachte Schöne Aussicht Waldbeerenmarmelade. Erstmals war „Timekeeper“ Peter Uhlig mit seinem Team für die Zeitnahme und Auswertung verantwortlich - perfekt !!!!!! - Jochen Rheinwalt moderierte gekonnt das Geschehen zwischen den Pylonen. Für Zuschauer und Rennsportinteressierte gab es Taxifahrten im 340 PS starken Opel Astra OPC von Bliss Motorsport, mit dem Axel Duffner von Zeit zu Zeit auf der Nürburgring-Nordschleife unterwegs ist – das Start/Taxigeld geht an den Schonacher Kindergarten. Zusätzlich konnten (für viel Geld) Fahrten mit Bruno Ianello - besser bekannt als Raketen-Bruno der EM-Bergmeisterschaft - sowie Niki Schelle mit zwei 650 PS starken Lancia Delta S4 aus dem Tim Röttele Rennstall gebucht werden, die Frequenz war in Schonach und Freiamt enorm, die Flitzer beschleunigen von 0 auf 100 in 2,5 Sekunden ! Jede Menge Fotos findet ihr auf www.bigt-racing.de

 

Andre Scheer

Schonachgesamtsieger Andre Scheer im BMW 320 is


Aber nun zum Geschehen auf der Slalompiste. Sieben Starter in der G5, Martin Saller vom KC Eggenfelden erkämpfte sich im Mazda MX 5 Platz drei, Manuel Elfner im BMW 316 der e 30 Baureihe trotz zweier Pins Rang zwei. Auch ohne die sechs Strafsekunden hätte es für den Heiligkreuzsteinacher nicht zum Sieg gereicht, denn Patrick Spahr aus Neckarwestheim bei Heilbronn war vor allem im ersten Stint mit seinem roten 316er BMW horrend schnell und gewann mit 6,81 Sekunden Vorsprung überlegen. Fünf Starter in der G3, dort ein ähnliches Bild, der Vorsprung vom Sieger zum zweitplatzierten 9,06 Sekunden, beide fehlerfrei, vorne Jochen Meier im Liqui Moly BMW 318 is, dahinter Lukas Littin im frontgetriebenen VW Polo 6N. Dritter der BMW Eigner Achim Meier, der danach feststellte, dass er nun weis , was mit seinem BMW geht, nachdem Sohn Jochen mit seinen tollen Zeiten 66,74 und 65,50 neben der Klasse auch die Gruppenwertung G gewonnen hatte. In der G2 hatte Jannik Sanin im BMW 328 die Nase vor Gerold Schneider, der im strassenbereiften Golf VR6 syncro unterwegs war. Hier leider nur vier Starter. Ebenfalls vier Akteure in der G1, da waren zwei Porschepiloten das Maß der Dinge. Dieter Traub im 997 GT3 4.0 zweiter mit einem Pin, Hans Köhnle im 911 Carrera S erster mit zwei Pins – 6,53 Sekunden Vorsprung. Zur Gruppe F, sechs Starter in der 1400ter Klasse, hier eine überragende Vorstellung von Karl-Ernst Bartel im Polo 86c. 135,34 Sekunden Endzeit bedeuteten 8,03 Sekunden Vorsprung auf Christoph Baumgartner vom KC Eggenfelden im Polo, dritter Dirk Herzog im kleinen Peugeot 106. Mit zehn Startern die Zwei-Liter-Klasse ordentlich besetzt, da waren auch einige „Nordlichter“ aus der höheren Mitte von Deutschland am Start. Martin Jargon aus Burscheid im BMW 318 is dritter, Endzeit 138,53 darin enthalten zwei Pins. Nico Schneider mit seinem frontgetriebenen Nissan Sunny GTi fehlerfrei zweiter in 136,76 Sekunden, und ganz vorne erneut ein 318is-BMW, nämlich der von Dirk Vogel aus Eitdorf/Sieg, Endzeit 136,68, inclusive einem Hütchen – acht Hundertstel Differenz sagen eigentlich alles zur Spannung. Andreas Kühn war im 123Diesel-BMW einziger in der F-Überliter, mit recht bescheidenen Fahrzeiten. Für die Überraschung sorgte die Gruppenliste, da stand Karl Ernst Bartel im Polo ganz vorne! Zu den Freestylern, die haben sich in Sachen Starterzahl auch deutlich reduziert. Die Klasse bis 1600ccm – drei Starter – gewann Lokalmatador Dieter Gerber im NSU TT trotz eines Hütchens. Acht Starter in der hubraumstärkeren Klasse, da hatte ebenfalls ein Lokalmatador die Nase vorn. Klaus Kümmerle, der letztes Jahr in Freiamt eigentlich seinen Abschied vom Slalomsport gegeben hatte, gewann im Opel Kadett C vor dem Schweizer Martin Betschen, der ebenfalls einen C Kadett lenkt. Zur Gruppe H, die mit 59 Teilnehmern sehr stark besetzt war. 12 Starter in der 1300ter Klasse, und da führt im Schwarzwald einfach kein Weg an Markus Spöri vorbei, was auch einige Fahrer aus der Nordregion neidlos anerkannten. Der 204 PS starke Suzuki Swift mit (DRS-) Klappflügel …. wer’s noch nicht gesehen hat, auf der Schonachpiste gibt es ab der Senke bei Bauer Eugens Hof eine spezielle DRS-Zone …. wurde von Markus in 127,58 Sekunden durch die beiden Rennläufe geprügelt, ein Pin stand dabei – wie so oft - auf der Liste. Eine perfekte Vorstellung lieferte der Deutsche Slalommeister von 2008 ab. Florian Schmitz aus Kaarst vom MSC Odenkirchen erkämpfte sich Platz zwei im gelben, schönen Polo mit einer Endzeit von 129,26 Sekunden, fehlerfrei. Dritter der Stuttgarter Andreas Nübling im schlichten Audi 50 in 130,02 Sekunden, ebenfalls fehlerfrei. Auf vier und fünf zwei Piloten vom MSC Kindelsberg, beide in grünen Polo’s unterwegs, Slalomfachausschußvorsitzender Jens Müller trotz eines Hütchens knapp vor Wolfgang Kruse. Für zwei Unterbrechungen sorgte hier ein weiterer Audi 50, der sich in die Streckenbegrenzung in Form von riesigen Heuballen drehte, sowie ein Ford Escort, der bei der Rückführung (!) etwas Leitplankenkontakt hatte. Elf Akteure in der 1600ter Klasse, wo die Fronttriebler die Pace bestimmten. Thomas Claus im BMW 316 16V fünfter mit drei Pins, vierter Martin Maisenbacher im Polo GTi mit einem Hütchen, Alfons Heiss im Polo 1,4 16V dritter, ohne Hütchen, zweiter Alexander Kern im Golf II mit einem Pylon im Schlepptau. „Sunny“ Kern nach der Zieldurchfahrt mit der Meinung, dass er langsam war, aber der runde Fahrstil hat zu den widrigen Umständen gepasst, aber auch ohne die drei Strafsekunden wäre ein Sieg nicht möglich gewesen, denn der Sieger hatte in beiden Rennläufen mit jeweils einer fehlerfreien Bestzeit geglänzt. Endzeit 135,19 Sekunden für Fabian Schmitz, den Bruder von Florian aus der H 1300. Der Neusser vom MSC Odenkirchen im schlichten, schönen VW Golf I unterwegs, und gleich auf der schwierigen Schwarzwaldpiste als Klassensieger. 20 Starter in der Zweiliterklasse und da gab es gigantische Zeitunterschiede und jede Menge Pylonenfehler. Auf neun Reinhard Nuber im BMW 320 i WTCC mit zwei Hütchen, achter Michael Hübner von der Renngemeinschaft Oberberg im Ford Escort RS mit zwei fehlerfreien Stints, Dietmar Keller aus Überlingen im C Kadett Coupe ebenfalls fehlerfrei auf Platz sieben. „Nordlicht“ Ralph Noelle, der für den MSRT Freiamt an den Start geht im BMW 320 is mit zwei Pins sechster, Jochen Gaiser im C Kadett Coupe mit einem Kegel fünfter, Endzeit 125,84 Sekunden. Daniel Schill fehlerfrei, Endzeit 124,99, somit vierter in der grünen „Roadrunner“ C Kadett Limousine vom AC Kaiserstuhl. Mit demselben Boliden wedelte dessen Bruder Sven auf Podestplatz drei, Endzeit 123,44 Sekunden, und da waren sechs Strafsekunden für zwei Pylonenfehler mit drin. Nachwuchsracer Dennis Zeug vom MSRT Freiamt zweiter, fehlerfreie Rennläufe im C Kadett Coupe in 120,83 Sekunden. Auf dem obersten Podestplatz ein weiterer Lokalmatador, Andre Scheer im BMW 320 is. Der ist seit zwei Jahren immer vorne mit dabei, öfters mit Hütchenkontakt, den leistete sich der Schwarzwälder auch in Schonach pro Lauf einmal, somit sechs Strafsekunden, die der BMW-Racer aber mit Zeiten jenseits von Gut und Böse - 57,30 und 57,03 Sekunden - wieder wettmachte. Endzeit 120,33, das war nach der H-Überliter dann auch der Gruppen-, und Gesamtsieg. Auch die H-Überliter mit 16 Startern toll besetzt obwohl die beiden Gapp’s sowie Alfred Webacher und Wilhelm Gimbel mit ihren BMW’s nach Motorproblemen absagen mussten. Vorne war es eng, um den Sieg entschieden gar nur vier (!) Hundertstel Sekunden. Als sechster kam Artur Kost im BMW M3 der E 36 Baureihe an, ein Hütchen, Endzeit 130,19 Sekunden. Fünfter Junior Marc Schittenhelm im BMW Z3 M Coupe in fehlerfreien 129,43 Sekunden. Vierter Martin Schäfer im BMW M3 der E 30 Baureihe, ebenfalls fehlerfrei in 126,44 Sekunden. Auf dem Podest gleich drei Marken. Lokalmatador Thomas Lermer, der Fahrlehrer aus St Georgen, der heuer von der F in die H gewechselt war, im BMW M3 dritter in fehlerfreien 126,22 Sekunden. Zweiter Alexander Bärtel in 124,18 Sekunden mit seiner C Kadett Limousine. Ein Hütchen in Lauf eins kostete den Remchinger vom MSC Oberderdingen den Klassensieg. Seit seinem Mauereinschlag beim DM-Lauf auf der Liedolsheier Kartbahn fährt Alexander meiner Meinung nach in einer „anderen Welt“. Seiner Aussage zufolge hat er seit dem Neuaufbau/Reparatur immens Vertrauen in das Auto, was sich in tollen Zeiten wiederspiegelt. Der Klassensieger war langsamer, aber fehlerfrei. Hans Martin Gass im Audi A3 TSFI mit 124,14 Sekunden die besagten vier Hundertstel schneller – alles richtig gemacht, den Fronttriebler sicher dorthin gelenkt, wo es sich am Besten anfühlt, auf den obersten Klassenpodestplatz. Ein „Schmankerl“ noch zum Schluss von Timekeeper Peter Uhlig, der hat an Anfang und Ende der Zielgasse die Zeiten gemessen und gerechnet …… schnellster war Hans Martin Gass im Audi in 190,7 KM/H, Martin Schäfer im BMW M3 in 187,22 KM/H, Andre Scheer im BMW 320 is in 183,2 KM/H und Ralph Noelle im BMW 320 is in 182,2 KM/H ……. soviel aus Schonach, Sonntags dann perfekte äußere Bedingungen auf der „Freiämter Nordschleife“, immer mal wieder bewölkt, viel Sonne immer trocken, drei Rennläufe beim siebten DM-Süd-Vorlauf, knapp 140 Nennungen bei Rennleiter Siggi Weber, auch hier einige Absagen, genau wie in Schonach keine Pokale sondern Schwarzwälder Spezialitäten als Preise …..

Ralph Noelle

Freiamtgesamtsieger Ralph Noelle im BMW 320 is

Doch nun zum Geschehen auf der Piste. Acht Starter in der G5, in der Richard Raß das Geschehen in allen drei Läufen bestimmte und mit seinem BMW compact vor Patrick Spahr gewann. Sieben Starter in der G3, da vergab Schonachsieger Jochen Meier den Sieg durch drei Pylonenfehler und wurde nur vierter. Papa Achim zweiter mit einem Hütchen, der Sieger fehlerfrei und mit 3,62 Sekunden deutlich vorn, Felix Zimmermann, wie die die direkten Konkurrenten auf einem BMW 318 is. In der G2 verlor Marco Clos seine bisher weise Weste in der Südtabelle, zweiter mit einem Pin, Endzeit 2.41.86 Minuten, aber auch ohne die Strafsekunden hätte es zum gewinnen in Freiamt nicht gereicht, denn BMW 328 Konkurrent Jannik Sanin war in allen drei Heats schneller unterwegs in holte sich damit den Klassensieg. In der G1 derselbe Zieleinlauf wie am Vortag, Hans Köhnle vor Dieter Traub. Hans Köhnle nunmehr der einzige Süd-Fahrer der bisher alle sieben Vorläufe gewinnen konnte, zudem holte sich der Porschepilot den Gruppensieg der G in 2.34.68 Minuten. In der kleinen Hubraumklasse der Gruppe F sechs Starter, die Pace bestimmte erneut Karl Ernst Bartel im Polo überdeutlich. Trotz eines Pins der Sieg mit satten 9,53 Sekunden Vorsprung vor Dirk Herzog im Peugeot 106. In der Zweiliterklasse wurde es dagegen um den Sieg sehr eng. Die schnellste Einzelzeit stanzte Frank Schlenker vom MSRT Freiamt in 52,96 Sekunden in den Asphalt, Endzeit 2.40.78 Minuten. Knapp drei Sekunden langsamer Rainer Schilling als dritter, lediglich 17 Hundertstel schneller in 2.40.61 Martin Jargon als Sieger – alle drei mit den legendären BMW 318 is Modellen der E 30 Baureihe. Überraschung dann in der F-Überliter, Jörg Kuhn unterbot im bollernden 5-Zylinder Audi TT RS Allradler zweimal die magische 50-Sekunden Schallmauer, kam aber nur als dritter ins Ziel, denn in Stint zwei fielen auch zwei Pylonen. Zweiter Rainer Krug im BMW M3, Klassen-, und Gruppensieger ein weiterer Turbo-Allradler, Thomas Weber von den Motorsportfreunden Worms im Mitsubishi Lancer EVO VIII, drei 50er Fahrzeiten, alle fehlerfrei, Endzeit 2.31.63 Minuten. Die Gruppe H wie in Schonach immens stark besetzt, 14 Starter in der 1300ter Klasse, die wiederum Markus Spöri klar für sich entscheiden konnte. In Lauf zwei die Tagesbestzeit auf 48,95 gedrückt, im dritten Stint dann sogar noch auf 48,60 Sekunden, da kam auch keiner der Hubraum-, und PS-gewaltigeren Boliden heran, Endzeit 2.32,66 Sekunden – denn zur 49er Zeit von Lauf eins gesellten sich mal wieder zwei Pylonenfehler , die den Freiämter den ansonsten sicheren möglichen Gesamtsieg gekostet haben. Zweiter der DM-Starter Stephan Abb im Schneider 8V Polo, fehlerfrei aber schon 7,38 Sekunden hinter dem Suzuki zurück. Dritter Florian Schmitz im Polo, lediglich drei (!!!) Hundertstel hinter Stephan Abb, ein Hütchen in Stint zwei kostete Florian den zweiten Platz. Weitere elf Hundertstel zurück dann der vierplatzierte Andreas Nübling mit seinem Audi 50, der in allen drei Rennläufen fehlerfrei war. Jens Müller im grünen Polo fünfter, auch ohne den Kegel im zweiten Lauf wäre eine bessere Platzierung nicht möglich gewesen. Die 12 Starter der 1600ter Klasse durch die Bank langsamer als die ersten vier der 1300ter, aber an Spannung war das vorne kaum zu überbieten. Sieger wie in Schonach Fabian Schmitz im Golf I mit einer Endzeit von 2.41.06 Minuten. 28 Hundertstel mehr hatte Thomas Claus im BMW 316 auf der Liste, ein Hütchen im zweiten Lauf kostete den Neckarwestheimer den Sieg. Mit drei fehlerfreien Stints kam Martin Maisenbacher im Polo GTI als dritter ins Ziel, Endzeit 2.41.86 Minuten, also gerade mal 52 Hundertstel hinter Thomas Claus – so macht Slalomsport Spaß! 24 Starter dann in der Zwei-Liter-Königsklasse, auch dort Spannung und Drama pur. Schnellster im Training mit 49,84 war Andre Scheer, schnellster im ersten Lauf ebenfalls Andre Scheer in 49,48 Sekunden, schnellster im zweiten Stint erneut Andre Scheer in 49,35 Sekunden, doch dann Pylonenkontakt in Lauf drei, zu den 49,28 Sekunden Fahrzeit kamen drei Strafsekunden, somit „nur“ Platz sechs für den 320 is Piloten. Fünfter mit drei fehlerfreien Fahrten Daniel Schill in der C Kadett Limousine in 2.30.76 Minuten, 2.30.26 benötigte dessen Bruder Sven mit demselben Kadett als vierter. Auf drei, einmal genau wie Sven Schill die magische 50-Sekunden-Schallmauer unterboten, Dennis Zeug im C Kadett in 2.30.00 Minuten. Zweiter Reinhard Nuber im BMW 320 i WTCC , zwei 49er Fahrzeiten, Gesamtzeit 2.29.48 Minuten, der lange als Sieger auf der Liste stand – was war geschehen ? Ralph Noelle durfte seinen dritten Rennlauf wiederholen, denn nach der letzen Kurve vor dem Ziel waren zwei Streckenposten noch auf der Piste gewesen, Ralph dadurch irritiert, hatte Pylonenkontakt. Sein Wiederholungslauf fehlerfrei, aber auf der Ergebnisliste fand sich ein Pylonenfehler, der nach Einsichtnahme der Pollerlisten aber der vom ersten dritten Lauf war, somit musste alles geändert werden, schnellste Zeit im dritten Stint Ralph Noelle im BMW 320 is in 49,20 Sekunden, Endzeit 2.28.82 Minuten – Klassen-, Gruppen-, und Gesamtsieger Ralph Noelle. 16 Starter in der H-Überliter, in der es einen Einschlag kurz vor dem Ziel gab. Werner Euringer verlor den Audi A3 im ersten Rennlauf an besagter Stelle im Schweitzer, touchierte mit der linken Fahrzeugseite Randstein und Holzstrommast, somit konnte Hans Martin Gass, der in der zweiten Startgruppe gemeldet war, nicht mehr fahren. Von den restlichen 14 Akteuren knackte nur einer die magische 50-Sekunden-Greunze, und das gleich zweimal. Alexander Bärtel setzte in Freiamt seinen derzeitigen Höhenflug eindrucksvoll fort. In 2.29,88 gewann Bärtl in seiner blauen C Kadett Limousine die Klasse deutlich, und wedelte zudem auf Platz drei der Gesamtwertung.

Alexander Baertl

Alexander Bärtl in der Opel Kadett C Limousine

Nachwuchsfahrer Marc Schittenhelm steuerte das BMW Z3-Coupe in 2.32.67 Minuten auf den zweiten Platz, Martin Schäfer kam im BMW M3 auf Rang drei, der Fahrer vom Racingteam Schöne Aussicht 1,57 Sekunden hinter Marc Schittenhelm und 19 Hundertstel Sekunden vor Alexander Wirth, der seinen Opel Ascona B sehenswert als vierter auf der Freiämter Nordschleife bewegte. „Papa“ Willi Schittenhelm im BMW Z3 Coupe fünfter, Rainer Kaufmann im Porsche 944 Turbo sechster, Marc Helber im BMW Compact M siebter – alle sieben ohne Pylonenkontakt bei ihren Rennläufen ! Somit ergibt sich in der DM-Süd-Tabelle folgendes Bild: Hans Köhnle 142,4 Punkte ; Marco Clos 140,1 Punkte ; Richard Raß 132,9 Punkte ; Reinhard Nuber 127,2 Punkte ; Stephan Abb 126,1 Punkte ; Jannik Sanin 121 Punkte. Soviel vom Schwarzwald Slalom Wochenende, spannend war‘s, schön war’s, interessant war’s, Grüssle aus dem Schwarzwald von Wilfried Ruoff

   
   
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